Edith Gähler

Warum ich Yoga schätze

Wenn ich den Atem führen lasse und ihm mit der Bewegung folge, mache ich die wertvollsten Erfahrungen. Daran hat sich (seit 1999) bis heute nichts geändert. Der Atem repräsentiert meinen individuellen (Seelen)Rhythmus. Auf ihn achte ich, um MEIN Leben zu leben, so wie es aus der Tiefe meiner Seele gewollt ist: immer öfter „geschehen zu lassen“ statt zu „machen“. Ich erfahre die Hingabe an das Leben an sich als befreiend. Ich muss mich nicht ständig gegen etwas stemmen. Wohin der Fliess-Weg führt? Direkt in die Achtsamkeit des JETZT, dem einzigen Augen-Blick, der wirklich IST. Zu grundloser Freude, in tiefen Frieden und zu einem weiten, offenen Herzen.

Weglassen, was nicht zu mir gehört. Zulassen, was meins ist.
Tönt so einfach?
Ist es aber nicht.
Ein ewig währender Prozess, der mich Ent-Wickelt, neu formt und in das unfassbar grosse Gewebe des Lebens integriert. 

Portrait von Edith Gaehler

Aufgewachsen bin ich in Wil SG. Der Tod meines Vaters 1994 weckte die Frage nach dem Sinn meines Lebens. 1995 besuchte ich meine erste Yogastunde. Yoga war für mich der goldene Strohhalm, der mir nach und nach den Sinn meines Lebens offenbarte. Es waren sowohl die Körper- und Atemübungen als auch die Yoga-Philosophie, die mir ein Gefühl von „bei-mir-Ankommen“ gaben und mich stärkten. Wissen allein hilft mir nicht, ich möchte es erfahren; nur so wird es spürbar, integriert und mit meinem Dasein verbunden.

Nach einem schweren Verlust 2010 erfuhr ich am eigenen Leib, wie enorm tragend sich meine Yogapraxis auswirkte und wieviel Kraft sie mir gab. Nach und nach machte sich eine neue Leichtigkeit breit und ein tiefes Bedürfnis zeigte sich: Ich möchte Menschen begleiten und unterstützen auf ihrem Weg zu tieferer Entspannung, achtsamem Leben, Gelassenheit, Freude und Leichtigkeit.

Weiterbildungen

2021
Paracelsus-Schule Augsburg; Stress- und Burnout-Präventionsberaterin

2015 – 2017
Bring it on; EMOHA Coachin (emotionales Coaching und Heilarbeit)

2016
TSY Ingradual; traumasensibles Yoga

2013 – 2015
Jemanja, Maja Signer; dipl. Sterbe- und Trauerbegleiterin

Eigene Yogaschule seit 2006
EMOHA (emotionales Coaching) seit 2017
Burnout-Prävention

2002 – heute
Diverse Weiterbildungen bei: Anna Trökes, Christine Schönherr, Doris Echlin, Eckard Wolz-Gottwald, Katharina Kleinknecht, Lucia Nirmala Schmidt, Marianne Elsener, Martina Bley, Uwe Bräutigam, Uwe Franz
Autodidaktisches Lernen

1998-2002
Astanga-Yoga-Akademie, Elke und Peter Oswald, Basel; dipl. Yogalehrerin YCH / EYU